Vidor

Piazza F. Zadra - 31020 Vidor
Tel.: +39 0423 986411 

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Beschreibung

Vidor liegt am linken Ufer des Piave und war schon zur Römerzeit bekannt, als es möglicherweise als Rastplatz an der Via Claudia Augusta Altinate benutzt wurde. Später im Mittelalter entstand am Piave ein kleiner Flusshafen, und nach der Gründung des Benediktinerklosters Santa Bona im Jahre 1107 wurden weiträumig Arbeiten zur Bonifizierung und Waldrodung in der ganzen Gegend durchgeführt. Die Abtei entstand, um die Überreste der Heiligen zu beherbergen, die Graf Giovanni Gravone als Heimkehrer nach dem Ersten Kreuzzug aus dem Heiligen Land nach Vidor brachte.

Ebenfalls auf das Mittelalter geht die Errichtung der Burg zurück, die dank ihrer erhöhten Lage oberhalb des Ortes eine große strategische Bedeutung als Vorposten hatte, sodass sie das Streitobjekt zahlreicher Lehensherren war, bis sie 1510 zerstört wurde. 1925 wurde an dieser Stelle ein Beinhaus als Denkmal für die Gefallenen von Vidor zum Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkriegs erbaut, und später auch für die des Zweiten Weltkriegs. An der Straße, die zu dem Beinhaus führt, findet jedes Jahr der „Palio di Vidor” statt, eine Veranstaltung, die an die vielen Überfälle auf die mittelalterliche Burg erinnert.

Vidor verlor seine frühere Bedeutung, nachdem es unter die Herrschaft der Republik Venedig gekommen war, und verwandelte sich in ein Dorf mit landwirtschaftlicher Prägung. Von den alten Ruinen blieb nur die Holzbrücke, die eine Verbindung und Passage für Menschen und Waren gewährleistete. 1871 wurde die Brücke aus Stein errichtet, aber nach der Niederlage von Caporetto gesprengt, um den Rückzug zu sichern. Vidor war nämlich der Schauplatz einer der heftigsten Schlachten des Großen Krieges, als am 10. November 1917 preußische Truppenmitglieder, getarnt als italienische Soldaten, einen grausamen Angriff auf die italienischen Milizen ausführten, 300 Männer töteten und die Ortschaft unter Feuer nahmen.

Heute hat Vidor große Bedeutung als Weinbaugebiet und dank seiner Landschaft, vor allem im Ortsteil Colbertaldo mit seinen Hügeln, rebenbestandenen Ufern und eindrucksvollen Ausblicken.

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