Pieve di Soligo

Via Ettore Majorana - 31053 Pieve di Soligo
Tel.: +39 0438 985311 

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Beschreibung

Der Name geht auf die alte städtische „Pieve“ (Pfarrkirche) in Soligo zurück (der Ortsname auf eine Verkleinerungsform des lateinischen Sulla), das im 13. Jahrhundert in verschiedene Verwaltungsbezirke gegliedert wurde, davon leiten sich die Namen Pieve del Trevisan am rechten Ufer des Flusses Soligo und Pieve del Contà an dessen linkem Ufer ab. Noch heute wird von der ersten Oktoberwoche an ein „Tiro al fune“ (Tauziehen) zwischen Trevisan und Contà mit Mägden, Fahnenschwenkern und Trommlern ausgetragen. Bei dieser Gelegenheit kann während des Volksfests des „Großen Spießes” (1956), wie es die Tradition verlangt, der Wachtelspieß nach einer langsamen, 5-6-stündigen Garung über einem Feuer, das von Hainbuchen- und Buchenholz aus den umliegenden Wäldern unterhalten wird, gekostet werden.

Pieve di Soligo wird dank seiner günstigen Lage als „Perle des Piaveviertels” bezeichnet. Die Hauptstadt und ihre beiden Ortsteile Solighetto und Barbisano bieten trotz der Verwüstungen, die sie im Ersten Weltkrieg erlitten, viele wirklich interessante landschaftliche und architektonische Schönheiten.

An den ufern des flusses Soligo können - sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad – erholsame Spaziergänge und Touren zu charakteristischen Ausflugszielen unternommen werden, die sowohl landschaftlich als auch geschichtlich viel zu bieten haben.
Auch am Wildbach Lierza, der die Grenze zwischen den Gemeinden Refrontolo und Susegana markiert, können sehr interessante Wanderungen in der Natur durchgeführt werden.

Die stadt Pieve di Soligo hat einige bemerkenswerte Bauwerke zu bieten: die Villa Chisini-Daniotti aus dem 17. Jahrhundert, die Herrenhäuser Ciassi und Morona aus der gleichen Epoche mit der Barockkirche, die der Madonna del Carmine geweiht ist, den Palazzo Balbi Valier aus dem 19. Jahrhundert und den angrenzenden Weiler Stolfi. Auf dem Platz Vittorio Emanuele II. erhebt sich der Palazzo Vaccari, der früher die Schulen und das Rathaus beherbergte, das restaurierte Hotelgebäude Stella d’Oro, die Bibliothek „Giacomo e Maria Battistella“ und der daneben liegende Konzertsaal Battistella-Moccia, in dem kulturelle Events abgehalten werden, sowie die Loggia dei Grani (Kornspeicher) aus dem 19. Jahrhundert.
Der majestätische Dom ist der Heiligen Maria Assunta (Mariä Himmelfahrt) gewidmet und geht auf die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts zurück. In seinem Inneren befindet sich ein Altarbild von Francesco da Milano aus dem Jahre 1540, eine „Kreuzigung“ von Giovanni Possamai, eine „Jungfrau mit Jesuskind“ von Marta Sammartini und das Grab des selig gesprochenen Giuseppe Toniolo, eines herausragenden Soziologen, der eine wichtige Rolle in der katholischen Bewegung nach der Vereinigung Italiens spielte. In der Nähe des Friedhofs steht am Ende der Cal Santa – dem Kreuzweg – die Pfarrkirche Calvario, eine schlichte Kapelle aus dem 16. Jahrhundert mit einem schönen Kruzifix und einigen Stuckdekorationen. Auf der Piazza in Barbisano ist noch das Gebäude der ersten „Korbmacherschule“ zu sehen, eine Fabrik/Schule, in der die Verarbeitung von Binsen in der Provinz Treviso ihren Ursprung hatte. Auf der Piazza ist die Pfarrkirche Santa Caterina im neoklassizistischen Stil zu sehen, die Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet wurde. Die Fassade ist mit den beiden Statuen von Emilio Fontana geschmückt, im Innenbereich befinden sich ein Altar von Paolo Possamai und ein Gemälde von Giovanni Zanzotto. Am Wildbach Lierza, in der Nähe von Toti dal Monte, liegen die „Crode del Pedrè” (ein kleiner Canyon).

Die hügel von Solighetto bieten in jeder Jahreszeit die Gelegenheit für Naturerlebnisse sowie Aussichtspunkte mit Blick auf die Ebene und die Hügelkette, die zwischen Vittorio Veneto und Vidor, Follina und Cison die Voralpen von Treviso ankündigen.
Die Piazza von Solighetto ist ein kleines, schlichtes und würdevolles Juwel, das von einer Pfarrkirche aus dem 19. Jahrhundert, die der Unbefleckten Empfängnis geweiht ist, und von Villa Brandolini eingerahmt wird. In der Mitte steht ein Brunnen.
Die Kirche wurde anlässlich der Verkündigung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis errichtet und ist im Gegensatz zu den Kirchen dieser Gegend ein seltenes Beispiel baulicher Kohärenz.
Ein elegantes Basrelief aus Marmor stellt den Tod des Grafen Gerolamo Francesco Brandolini Rota dar, und oben an der Decke ist eine Freskenmalerei von Giovanni De Min zu sehen. Villa Brandolini ist Sitz des Konsortiums zum Schutz des Prosecco Conegliano Valdobbiadene. Die venetische Villa aus dem 18. Jahrhundert zeigt den typischen Stil der Epoche, ist nun Besitz der Gemeinde und bildet den Rahmen für prestigevolle Kunstausstellungen, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen. In dem nahe gelegenen Haus von Francesco Fabbri, einem früheren Senator der italienischen Republik, ist die gleichnamige Stiftung untergebracht, die kreative Wissenschaftler und Forscher aufnimmt und ihnen hier die Möglichkeit bietet, Projekte zu entwerfen und zu realisieren, die für die Entwicklung des Territoriums von Interesse sind.

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